Kapazitätsmechanismen: Heilmittel oder Placebo für Energieversorger?

goetzpartners Studie über die Implikationen von Kapazitätsmechanismen

Das durch die Energiewende verursachte Vermarktungsrisiko konventioneller Kraftwerke hat sich sozusagen zu einem „Gesundheitsrisiko“ für Energieversorgungsunternehmen entwickelt. Als probates Gegenmittel wird aktuell auf energiepolitischer Ebene der Einsatz von Kapazitätsmechanismen intensiv diskutiert. Die potenzielle Wirkung und die dafür erforderlichen strategischen Aktivitäten sind für die Kraftwerksbetreiber momentan nicht geklärt bzw. ungewiss.

Die goetzpartners Studie „Kapazitätsmechanismen: Heilmittel oder Placebo für Energieversorger?“ liefert einen Vergleich von internationalen Beispielen zusammen mit einer quantitativen Analyse und zeigt Handlungsempfehlungen auf.

So wird in der Studie beispielsweise eine Kapazitätslücke von ca. 23 GW auf dem deutschen Strommarkt bis 2025 festgestellt. Der Ausbau der erneuerbaren Energien könne das Abschalten von Atomkraftwerken (ca. 21,5 GW) und weiteren konventionellen Kraftwerken im Zuge der Energiewende nicht ersetzen. Jedoch hielten sich Energieversorger bei Neubau und Modernisierung konventioneller Kraftwerke aufgrund fallender Strompreise und eines zunehmenden Vermarktungsrisikos zurück. Durch eine geeignete Incentivierung der Energieversorger könne laut Studie die Versorgungslücke jedoch geschlossen werden.

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