Künstliche Intelligenz: Die nächste Welle der Transformation

Studie „Reshaping Business Models: Understanding the Benefits of AI“

PRESSEMITTEILUNG

München, 25.09.2018 – Der Einsatz Künstlicher Intelligenz ist einer der wichtigsten Treiber für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Laut der Studie „Reshaping Business Models: Understanding the Benefits of AI“, die das Beratungsunternehmen goetzpartners heute vorstellt, vernachlässigen viele Firmen allerdings das sich bereits heute abzeichnende disruptive Potenzial von Künstlicher Intelligenz. Denn fest steht, dass die Technologie in den kommenden fünf bis zehn Jahren ganze Branchen umwälzen wird.

Für ihre aktuelle Analyse der momentanen und zukünftigen Bedeutung von KI für Unternehmen haben die Experten von goetzpartners eine Vielzahl von Studien zum Thema gesichtet, zusammengefasst und mit einer Reihe von Expertenbefragungen ergänzt. Der Fokus lag dabei auf Telekommunikations- und Industrieunternehmen, da in diesen Branchen bereits heute rund 80 Prozent über erste Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz verfügen und die Auswirkungen besonders signifikant sein werden.

Die folgenden Punkte geben einen Überblick über wichtige Erkenntnisse der Studie.

  • Telekommunikations- und Industrieunternehmen sind keineswegs abgeneigt, Künstliche Intelligenz anzuwenden. Derzeit setzen sie die Technologie jedoch vor allem zur Optimierung bestehender Prozesse ein, um Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen zu erzielen.
  • Das disruptive Potenzial von Künstlicher Intelligenz wird sich in den kommenden fünf bis zehn Jahren voll entfalten und die Geschäftsmodelle der Telekommunikations- und Fertigungsindustrie radikal verändern. Spätestens dann werden Unternehmen, die bei der Einführung von KI hinterherhinken, schwerwiegende Konsequenzen spüren. Doch trotz des akuten Handlungsbedarfs bieten KI-Initiativen nur dann einen echten Mehrwert, wenn sie auf den Kern des Unternehmens ausgerichtet sind und dessen Weiterentwicklung vorantreiben.
  • Die höchste KI-Reife haben Geschäftsmodelle und Prozesse, deren Datenbasis zu umfangreich, komplex oder vertraulich ist, um sie mit menschlicher Intelligenz oder herkömmlichen IT-Methoden zu verarbeiten. Beispiele hierfür sind Netzwerkoptimierung und Kundenservice in der Telekommunikation, der gesamte Bereich der vorausschauenden Instandhaltung in der Fertigungsindustrie sowie die Verarbeitung von Personaldaten im Personalwesen.
  • Unternehmen müssen sich bereits heute intensiv mit dem Thema Künstliche Intelligenz beschäftigen, um später die richtigen Investitionsentscheidungen für ihr Unternehmen treffen zu können. Wie in der digitalen Transformation können Startups dafür starke Partner sein. Aufgrund der hohen Komplexität der KI-Technologie sind die Anfangsinvestitionen oft beträchtlich. Eine klare Anlagestrategie ist daher unerlässlich, um Risiken zu minimieren. Es ist natürlich auch möglich, das entsprechende Know-how als Dienstleistung von einem externen IT-Unternehmen zu beziehen.
  • Der Erfolg von KI-Projekten hängt stark von der Qualität der Daten ab – und diese ist in vielen Unternehmen überraschend schlecht. Da sich KI in Zukunft zu einem wichtigen Geschäftsfaktor entwickeln wird, ist es unerlässlich, rechtzeitig bestehende Strukturen zu überarbeiten und eine solide Basis für die Erfassung hochwertiger, umfassender Kunden-, Prozess- und Maschinendaten zu schaffen.

 

Aus der Studie geht klar hervor, dass die nächste Transformationswelle in den Bereichen Telekommunikation und Industrie von Künstlicher Intelligenz geprägt sein wird. Ob sich die anstehenden Veränderungen in wenigen Jahren als Fluch oder Segen für Unternehmen erweisen werden, hängt weitestgehend von ihren heutigen Maßnahmen und Vorbereitungen ab. Das Zeitfenster für eventuelle Anpassungen und entsprechender Entscheidungen ist noch weit offen. Es bleiben allerdings nur noch nur zwei bis drei Jahre, um die Experimentier- und Lernphase mit der Technologie abzuschließen. Während dieser Zeit sollten Unternehmen die notwendigen Vorbereitungen treffen und einen strategischen Ansatz zur KI entwickeln.

Die Studie bietet über hochwertige Analysen und Experteneinschätzungen hinaus eine Vielzahl von interessanten und aktuellen Daten und Statistiken rund um das Thema Künstliche Intelligenz. Sie können die vollständige Studie „Reshaping Business Models: Understanding the Benefits of AI“ HIER herunterladen.
 

Über goetzpartners: Beratung für Strategie, M&A und Transformation

goetzpartners wurde im Jahr 1991 gegründet und steht für die unabhängige Beratung entlang der Kernfragen unternehmerischen Handelns: Strategie, M&A und Transformation. Als verlässlicher Partner mit einer umfassenden Erfolgsbilanz und einem weitreichenden Netzwerk sind wir ideal aufgestellt, um Unternehmen auf der ganzen Welt zu helfen, ihre Herausforderungen bei der digitalen Transformation zu bewältigen. Mit mehr als 350 Beratern in 14 Büros und 11 Ländern beraten wir Entscheidungsträger und Führungskräfte in allen Schlüsselindustrien.

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