

Die steigenden Nutzerzahlen von IPTV-Produkten bieten Anbietern die Chance, ihre Geschäftsmodelle profitabel zu entwickeln. Allerdings wird sich nur eine limitierte Anzahl von ihnen im Massenmarkt behaupten können. Aufgrund der weiterhin noch hohen Beschaffungskosten für IPTV-Inhalte und der Basisinvestitionen in die technische Infrastruktur erwartet goetzpartners, dass es vor allem etablierten Anbietern gelingen wird, Kunden in substanziellem Umfang zu betreuen; dagegen werden nur wenige neue IPTV-Anbieter (z.B. Verlage, Telekommunikationsunternehmen oder Endgerätehersteller) auf absehbare Zeit relevante Marktanteile gewinnen. Dieser Wettbewerb um die Kunden wird sich aus Sicht von goetzpartners in den nächsten fünf Jahren entscheiden.
In ihrer Studie hat goetzpartners die relevanten Kosten- und Erlöstreiber anhand eines Business Case für werbebasierte Anbieter analysiert. Die Studie belegt, dass ein wirtschaftlicher Betrieb von IPTV-Angeboten nur dann profitabel erfolgt, wenn der Anbieter professionelle Inhalte zielgruppenspezifisch bündelt und sich Zusatzerlöse über die Integration von Paid-Content generieren lassen. Entscheidend ist es, Reichweite intelligent für Werbetreibende zu vermarkten und einen möglichst hohen Anteil des bestehenden Kundenstamms für ein Paid-Content-Modell zu begeistern. Durchsetzen wird sich derjenige Anbieter, der den Kunden mit seinen gestiegenen Ansprüchen an Content und Funktion in den Mittelpunkt stellt und wachsende Umsätze aus Werbung, Gebühren oder Transaktionserlösen erzielen kann.
Die Studie beruht auf eine für die deutsche Bevölkerung in der Altersgruppe von 14 bis 69 Jahren repräsentative Umfrage.