

Die europäischen Kernmärkte der Automobilzulieferer in Deutschland, Österreich und der Schweiz erholen sich nach dem Einbruch des globalen Automobilmarktes nur langsam. Bis 2014 rechnet die Branche weltweit mit einer jährlichen Zunahme der Automobilproduktion um durchschnittlich lediglich 3 Prozent. Für Nordamerika wird dagegen ein Wachstum von 12 Prozent und für Asien von 9 Prozent erwartet, während sich Westeuropa mit einem Anstieg von 5 Prozent deutlich schwächer entwickeln wird.
An den Wachstumschancen werden vor allem solche Unternehmen teilhaben, deren Liquiditätslage den strategischen Zwang zur globalen Expansion unterstützt. „Regionale Zauderer“ und „Globale Nachfolger“ werden an der Herausforderung globaler Expansion möglicherweise scheitern. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse von goetzpartners von mehr als 200 mittelständischen Zulieferern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die zu ihren strategischen Visionen, Wachstumsoptionen und zu erwartenden Risiken in den nächsten Jahren befragt wurden.