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Studien

 

Konvergenz im Medienmarkt – Renaissance für das Breitbandkabel?

Als die Kabelnetze in Westeuropa Einzug hielten, stellten sie zwar hinsichtlich Qualität und Sendervielfalt gegenüber dem bis dahin vorherrschenden analogen terrestrischen Empfang eine enorme Verbesserung dar. Dennoch waren Kabelnetze lange Zeit "lediglich" eine Infrastruktur zur Verbreitung analogen Fernsehens, die sicherlich gute Margen brachte, jedoch an sich relativ unspektakulär war.

Seit Mitte/ Ende der 1990er Jahre ermöglichte die technische Entwicklung eine zusätzliche Übertragung von digitalem Fernsehen sowie von Breitband-Internet und Sprachtelefonie per Kabel. Angetrieben von der Aussicht auf zusätzliche Umsätze mit dieser weitgehend vorhandenen Infrastruktur, erlebt das Kabel in den letzten Jahren eine Renaissance:

  • Die Netzaufrüstung hinsichtlich Digitalisierung und Rückkanalfähigkeit wird mit Hochdruck und erheblichen Investitionen vorangetrieben.
  • Gleichzeitig werden die zusätzlichen Möglichkeiten in neuen Produkten und  Produktlogiken verarbeitet (Stichwort Triple Play).
  • Eine Konsolidierungswelle zwischen den Kabelnetzanbietern in Europa hat eingesetzt.

Heute sind Kabelnetzanbieter in Europa eine der zentralen Player bei der multimedialen Versorgung der Bürger. Und die Entwicklung ist keinesfalls abgeschlossen. Neben einer Erweiterung der Kundenbasis steht vor allem die Steigerung der Umsatzes pro Kunde mittels neuer Produkte, Services und Inhalte im Fokus, die sich aus der Konvergenz von Fernsehen und Internet ergeben. Die Studie befasst sich mit kosteneffizienten Wachstumsstrategien der Kabelnetzbetreiber auf ihrem weiteren Weg in den konvergenten Medienmarkt.

(Studie in englischer Sprache)