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31.08.2010 Studie: Kristalliner Photovoltaikmarkt: Wie gefährlich ist der chinesische Drache wirklich?

Europäische, amerikanische und japanische kristalline Photovoltaikmodulhersteller (PV-Hersteller) sind entgegen der allgemeinen Wahrnehmung im Vergleich zum chinesischen Wettbewerb auch mittelfristig noch gut aufgestellt. Durch ihre international anerkannte Qualität und vor allem Termintreue können internationale Hersteller im weltweiten Durchschnitt um 16 % höhere Preise durchsetzen und treffen auf höhere Finanzierungsbereitschaft der Banken, die umfangreiche Solarprojekte finanzieren können. Dies qualifiziert sie insbesondere für das Kundensegment der großvolumigen Freiflächenprojekte. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von goetzpartners, die den globalen Markt der kristallinen PV-Hersteller analysiert.

"Noch ist der Kampf internationaler Player gegen den chinesischen Drachen nicht verloren", sagt Michael Sanktjohanser, Managing Director bei goetzpartners, der die Studie leitete. "Wenn sich die internationalen Anbieter auf ihre Stärken konzentrieren und ihre zukünftigen Geschäftsmodelle entsprechend ausrichten, können sie ihr Terrain in einem wachsenden Markt behaupten. Ein Spaziergang wird dies allerdings nicht, da vor allem die chinesischen Anbieter ihre Wettbewerbsnachteile deutlich schneller aufholen können als die internationalen Anbieter."

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